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Elektroautos für den kleinen Geldbeutel
ID 257
Datenbasierte Dienstleistungen für Elektromobilität
von NAO at JOSEPHS 20.09.2017 21:32
Beschreibung:
Als Fahranfänger kann ich mir keinen Tesla o.ä. leisten. Warum gibt es keine günstigeren und kleineren Elektroautos für junge Leute?
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hachtl
Doch die gibt es: Renault Zoe, Mitsubishi i-MiEV, Peugeot i-On, Citroen C-Zero, Renault Twizy, VW e-up usw. Auch gibt es bereits einen Gebrauchtwagenmarkt. Ab 10.000 € sollte was zu bekommen sein.
mitnSLOT
Jeder schaut mich immer seltsam an, wenn man bei der Diskussion über E-Mobilität auch "philosophisch" wird ... bzw. werden muss ;-)

Ich denke man sollte das Bewußtsein öffnen, was ALLES ein Auto darstellen kann ... könnte ... sollte ... und diese differenziert bertachten und diskutieren.
Es wird sich mit Sicherheit in Zukunft das E-Automobil wesentlich vom Petrol-Auto unterscheiden. Vernunftsgründe werden es notwendig machen, dass E-Automobile mehr den funktionellen Nutzungsgründen folgen sollten.

Das E-Auto als Zweitwagen: Kann klein und günstig sein, sollte allerdings funktionell und auch eine bestimmte Reichweite (ca. 150-200km) erfüllen.
>>> Könnte für einen angenehmen Preis produziert werden, wenn der Kunde auch Kompromissbereit wäre und auf einen gewissen Luxus verzichten könnte!

Das E-Auto für innerstädtische Zwecke: Für wenige Personen, meist nur eine ... sollte, wendig, klein, funktionell sein - Mikromobilität bietet hier einige innovative Lösungsideen.
>>> Wird schon jetzt günstig produziert, wird nur leider von der Masse der Kunden nicht als Alternative gesehen, da der Kunde noch sehr komfortverwöhnt ist und sein Automobil als "Image-Träger" sieht.

und "last but not least" ... Das E-Auto als Alltags-Fahrzeug, als "Eierlegendewollmilchsau" ... Maximaler Komfort, Maximale Reichweite, etc.
>>> Gibt es schon, kann allerdings Aufgrund der hochpreisigen Anforderungen auch nur entsprechend teuer angeboten werden.

FAZIT:
Leider scheinen 17Mio Zweitfahrzeuge, die durch E-Antrieb ersetzt werden könnten, nicht attraktiv zu sein, um diesen Markt von den Herstellern ab zu decken.
Die Mikromobilität ist für die Auto-Hersteller wahrscheinlich grundsätzlich uninteressant. Günstiger Preis - wenig Gewinn - größeres Risiko ... denke dieser Bereich wird mehr von kleinen individuellen Unternehmen abgedeckt werden, die schneller und flexibler auf den Markt reagieren können und werden, da sie näher am Puls der Zeit sitzen ;-)

Meine Meinung ... Martin Ebner
(www.eco-warrior.de
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